Wenn Venen auf Reisen gehen

Frau mit Koffer

Wenn Venen auf Reisen gehen

Gerade bei langen Flugzeug-, Bahn- oder Busreisen besteht die Gefahr von Venenentzündungen oder gar Thrombosen durch zu langes Sitzen. Besonders prädestiniert für solche Komplikationen sind Personen mit Krampfadern, Herz-Kreislauf-Problemen, Bewegungsmangel oder Übergewicht. Auch eine familiäre Disposition hat Einfluss auf das Risiko für Venenentzündungen oder Thrombose. Um solche Erkrankungen zu verhindern, gilt es vorerst, Risikofaktoren zu minimieren. Oftmals können auch Stützstrümpfe helfen.

 

Wie macht sich eine solche Erkrankung bemerkbar?

Eine Venenentzündung äussert sich meistens mit einer lokal geröteten und schmerzhaften Schwellung in den Beinen, mit Hitzegefühl im betroffenen Beinabschnitt und ist berührungsempfindlich.  Eine Thrombose läuft zum Teil „still“ ab, so dass die Betroffenen lange keine Symptome bemerken. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass sich der Thrombus löst und eine Lungenembolie auslöst, welche sich durch Atembeschwerden und Schmerzen im Brustbereich bemerkbar machen kann. Unbemerkt ist eine Lungenembolie lebensgefährlich und bedarf einer sofortigen ärztlichen Abklärung!

 

Wie lassen sich diese Erkrankungen vermeiden?

Primär gilt es die Risikofaktoren zu minimieren. Dementsprechend sollte das Übergewicht reduziert und der Bewegungsmangel ausgeglichen werden. Die venöse Durchblutung der Beine ist beispielsweise mittels Naturheilmitteln oder auch durch Stützstrümpfe zu förden und langes Sitzen oder Stehen ist zu vermeiden.

Bei langen Reisezeiten im Auto, Flugzeug, Bus oder Bahn ist darauf zu achten, dass regelmässig getrunken wird, die Beine immer wieder einmal vertreten oder mit Zehenwipp-Bewegungen die sogenannten Muskelpumpen in den Beinen aktiviert werden. Idealerweise zieht man spezielle Stütz-Kniestrümpfe (z.B. Sigvaris Traveno) an, welche die Versackung des venösen Blutes in den Beinvenen verhindern.

 

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Dominik Engeli
Dominik Engeli

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